Verschreibungspflichtige Medikamente greifen in die biochemischen Prozesse des Körpers ein und können dahingehend in Einzelfällen Nebenwirkungen verursachen. Folglich kann auch das rezeptpflichtige Medikament Viagra bei Patienten Nebenwirkungen auslösen, so dass wir einen genauen Blick auf das Thema werfen möchten.

Bevor Sie Viagra verwenden ist es notwendig, sich über mögliche Nebenwirkungen zu informieren. Der Arzt sollte Sie vor Verschreiben des Medikaments sowohl über die Wirkweise als auch die ggf. auftretenden Komplikationen aufklären. Jedes Original Medikament wird darüber hinaus mit einer umfangreichen Packungsbeilage ausgeliefert, in der neben weiteren Informationen alle Nebenwirkungen aufgelistet sind. Wir haben für Sie eine kompakte Zusammenfassung erstellt und erläutern, wie die Angaben zu Nebenwirkungen zu verstehen sind.

Inhaltsangabe – Viagra Nebenwirkungen

Sie können Sich bei uns die deutschsprachige Packungsbeilage des Originalmedikaments Viagra herunterladen, wenn Sie weitere Informationen zu dem Medikament benötigen.

Viagra Packungsbeilage herunterladen

Definition: Was wird als Nebenwirkung bezeichnet?

Arzneimittel beinhalten aktive Wirkstoffe, welche Krankheiten lindern bzw. heilen können. Als Nebenwirkungen werden Begleiterscheinungen bezeichnet, welche neben der Hauptwirkung des aktiven Wirkstoffs eines Medikaments auftreten können. Während einer Behandlung mit Medikamenten laufen im Körper komplexe biochemische Prozesse ab, welche sich je nach Anwender in unterschiedlichen Nebenwirkungen äußern können, jedoch nicht müssen. Oftmals ist die Angst vor unangenehmen Begleiterscheinungen sehr groß, da es für Medikamentenhersteller verpflichtend ist, vollständige Angaben zu allen jemals aufgetretenen Begleiterscheinungen zu machen. Eine genaue Aufklärung dieser ist im Vorfeld der Behandlung nicht nur sinnvoll, sondern obligatorisch.

Klassifizierung: Wie sind die Auftrittswarscheinlichkeiten zu verstehen?

Nebenwirkungen bei rezeptpflichtigen Medikamenten werden meist in fünf Kategorien eingeteilt, welche die Häufigkeit des Auftretens, also die Auftrittswahrscheinlichkeit, klassifizieren. Je nach Hersteller und Präparat kann diese Klassifizierung variieren, so dass in einigen Fällen Nebenwirkungen auch in drei oder vier Kategorien eingeteilt werden. Für die Nebenwirkungen von Viagra kann folgende Aufteilung herangezogen werden.

Klassifizierung von Nebenwirkungen:

  • sehr selten (weniger als 0,01%)
  • selten (mehr als 0,01% – weniger als 1%)
  • gelegentlich (mehr als 0,1% – 1%)
  • häufig (mehr als 1% – weniger als 10%)
  • sehr häufig (mehr als 10%)

Sehr seltene Nebenwirkungen treten somit bei weniger als einer behandelten Person pro 10.000 Patienten auf, während seltene Nebenwirkungen bei der gleichen Anzahl an Patienten bei maximal 10 behandelten Personen auftreten. Gelegentliche Nebenwirkungen treten bei 1-10 behandelten Personen in einer Gruppe von 1000 Patienten auf. Häufige Nebenwirkungen treten bei 1-10 Personen in einer Gruppe von 100 Patienten auf, während sehr häufige Nebenwirkungen mehr als 10 Personen in der gleichen Gruppe betreffen.

Welche Nebenwirkungen weist das Medikament Viagra auf?

Befassen wir uns nun mit den Nebenwirkungen des Medikaments Viagra. Oftmals wird das Präparat als sehr nebenwirkungsarm bezeichnet, dennoch können bei Patienten, wie bei jedem rezeptpflichtigen Medikament, unangenehme Begleiterscheinungen auftreten. Am häufigsten berichten Patienten von Rötungen des Oberkörpers und Gesichts, dem sogenannten Flush. Auch Kopf- und Gliederschmerzen zählen zu den „sehr häufig“ auftretenden Nebenwirkungen. Als letztes werden in dieser Kategorie Begleiterscheinungen wie Verdauungsrpobleme und Durchfall geführt.

Alle Viagra Nebenwirkungen in der Übersicht

    Sehr häufige Nebenwirkungen
  • Rötung des Oberkörpers oder Gesicht (Flush)
  • Gliederschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Durchfall
  • Verdauungsstörungen
    Häufige Nebenwirkungen
  • Angst
  • nervliche Anspannung
  • Blutungen im Augenhintergrund
  • Bronchitis, Grippe, Husten
  • Epistaxis
weitere ...
    Gelegentliche Nebenwirkungen
  • Erbrechen
  • Ohnmacht
  • Überempfindlichkeit
  • Herzrhythmusstörungen
  • Nasenbluten
weitere ...

Nicht für medizinische Fachkräfte, sondern auch für Patienten ist es von großer Bedeutung, körperliche Veränderungen und Begleiterscheinungen richtig einordnen zu können. Sollte bei Ihnen eine der genannten, oder der hier nicht aufgeführten seltenen und sehr seltenen (Sie finden die vollständige Auflistung aller Nebenwirkungen in der Packungsbeilage, welche Sie oben herunterladen können) Nebenwirkungen auftreten, suchen Sie in jedem Fall das Gespräch mit Ihrem Arzt. Achten Sie genau auf Veränderungen Ihres Körpergefühls, insbesonders während der ersten Einnahmezyklen von Viagra.

Wie lassen sich die Nebenwirkungen von Viagra vermeiden?

Oftmals werden Nebenwirkungen bei der Einnahme von Viagra durch weitere, externe Faktoren ausgelöst. So kann z.B. die gemeinsame Einnahme von Viagra und Alkohol unangenehme Begleiterscheinungen auslösen. Männer, welche Viagra in Kombination mit Alkohol einnehmen berichten häufiger über Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und erhöhtem Puls. Beide Stoffe werden darüber hinaus in der Leber abgebaut, so dass der Organismus eher dazu neigt beim Abbau beider Stoff überlastet zu werden. Wer Nebenwirkungen von Viagra vermeiden möchte, sollte also insbesondere vom gleichzeitigen Alkoholkonsum absehen.

Wir können es nicht oft genug sagen: Um Nebenwirkungen vorab zu vermeiden ist es wichtig während der Behandlung beim Arzt vollständige und korrekte Angaben zum Gesundheitszustand und Medikamenten/anderen Präparaten zu machen. Blut verdünnende Medikamente schließen die Einnahme von Viagra z.B. nicht aus, können jedoch stark kontraindizieren. Daher ist die Einstellung auf die richtige Dosierung von Viagra essentiell, um etwaige Nebenwirkungen wie Schwindel oder Blutdruckschwankungen zu vermeiden.

Gewisse Nebenwirkungen lassen sich oftmals nicht vermeiden, jedoch verschwinden sie in der Regel von selbst. So ist die wohl am häufigsten auftretende Nebenwirkung bei der Einnahme von Viagra, Kopfschmerzen, meist nur eine temporäre Begleiterscheinung bis der Körper sich auf das Präparat eingestellt hat. Auch die oftmals referenzierte Abnahme der Sehfähigkeit, oftmals als „blaues Sehen“ bezeichnet, tritt meist nur vorübergehend auf. Wissenschaftliche Studien zum Wirkstoff Sildenafil haben gezeigt, dass dieser ein bestimmtes Enzym blockiert, welches Lichtsignale vom Auge ins Gehirn transportiert. Die Blockade dieses Enzyms kann bei Männern zur vorübergehenden Abnahme der Sehschärfe führen.

Was tun, wenn ernste Nebenwirkungen auftreten?

Wie bereits erwähnt handelt es sich bei dem Medikament Viagra um ein in der Regel sehr nebenwirkungsarmes Präparat. Körperlich gesunde Männer, welche sich an die Vorgaben zur Einnahme halten, weisen sehr selten ernstere Nebenwirkungen auf. Zu den Risikogruppen bei der Einnahme von Viagra zählen sicherlich Patienten, welche an arterieller Hypertonie (auch: Bluthochdruck) oder Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) leiden. Neben Viagra sind noch weitere PDE-5-Hemmer zugelassen, welche vom Arzt bei besserer Eignung nach Sichtung eines Patientenprofils verschrieben werden können.

Sollten Sie wesentliche körperliche Veränderungen bemerken bzw. Nebenwirkungen erfahren, ist das unmittelbare Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt zu suchen. Auch bei leichten Nebenwirkungen sollten Sie Ihren Arzt in jedem Fall informieren, so dass dieser mit einer Dosierungsanpassung oder einem Präparatwechsel angemessen reagieren kann.

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